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Von Lünen nach Emden


Karfreitag 2005: Per Bahn geht es mit dem Fahrrad über Dortmund nach Lünen. Um zu Beginn ein wenig Strecke zu machen, verzichte ich darauf den Ruhrradweg nach Werne zu fahren, sondern nehme die kürzere Alternative entlang der B54 über Werne nach Herbern. Weiter fahre ich auf Nebenstrecken nach Mersch, wo ich hinter dem Bahnhof auf den Radweg R40 stoße, der mich über Drensteinfurt, Albersloh, Angelmodde, Handorf, Gelmer an der Werse entlang östlich an Münster vorbeiführt.

Die Werse südlich von Angelmodde
Die Werse südlich von Angelmodde

Bei Gelmer trifft man auf die Ems und auf die Überführung des Dortmund-Ems Kanals über die Ems. Ich fahre auf dem R40 weiter via Gimbte nach Greven. Nördlich von Greven verfahre ich mich, so dass ich schließlich am Flughafen Münster Osnabrück auskomme. Über Westladbergen fahre ich auf der B475 nach Saerbeck, wo ich dann den R40 wiederfinde. Der Campingplatz in Sinningen bei Emsdetten ist noch nicht geöffnet, so dass ich mir in Emsdetten nach 118km Tagesetappe ein Zimmer in einem fahrradfreundlichen Hotel mit Unterstellmöglichkeit nehme.

Hervorragende Wegbeschilderung
Hervorragende Wegbeschilderung

Ostersamstag 2005: Ich verlasse Emsdetten auf der B481 und fahre über Mesum nach Rheine. In Rheine treffe ich dann wieder auf den R40, der nun auch Emsroute oder Emsauenweg heißt.

Nördlich von Rheine
Nördlich von Rheine

Hier kann man, wie eigentlich auf der gesamten Tour, sehr gut der Beschilderung folgen, da sie immer die zwei nächsten Ortschaften angeben. Es folgen die Ortschaften Salzbergen, Mehringen, Helschen, Gleesen und Lingen. Ab Lingen fahre ich ein Stück am Dortmund-Ems Kanal bis nach Meppen. Die Strecke ist zwar kürzer als der Emsradweg aber ziemlich langweilig, da sie schnurgerade am Kanal entlangführt. Ab Meppen nehme ich dann wieder den Emsradweg und fahre noch bis nach Haren. Zu meinem Glück hat der örtliche Campingplatz bereits geöffnet - auch wenn es die Anmeldung erstaunte, dass ich zu der Jahreszeit schon zelten möchte. Nach den heutigen 103 Kilometern falle ich dann auch recht früh in den Schlaf.

Campingplatz in Haren
Campingplatz in Haren

Ostersonntag 2005: Heute wird ein heftiger Tag. Der Wind kommt ziemlich stark aus Nord-Nordost und damit fast den ganzen Tag von vorne. Von Haren fahre ich auf dem Emsradweg weiter nach Lathen, Walchum, Heede, Aschendorf und Papenburg.

In Papenburg
In Papenburg

Von Papenburg heißt der Radweg am Ostufer der Ems Fehnradweg. Er verläuft direkt hinter dem Deich bis nach Esklum, wo ich dann über die Eisenbahnbrücke nach Leer fahre. Von Leer suche ich mir einen Weg nach Emden. Teilweise geht es an der B70 entlang und dann später ab Neermoor und Tergast auf einer Nebenstrecke nach Oldersum und Emden.

Emssperrwerk vor Emden
Emssperrwerk vor Emden

In Emden am Bahnhof schenkt mir ein freundlicher Mensch sein Wochenendticket, so dass ich nur noch ein Fahrradticket brauche und abends um 22 Uhr wieder zurück in Duisburg bin. Nach den heutigen 115 Kilometern bis auf das Stück Leer Emden mit Gegenwind reicht es dann auch mit Fahrrad fahren.

Das Beste an Emden, der Zug nach Münster
Das Beste an Emden, der Zug nach Münster



Informationen:
Offizielle Seite des Emsradweges
Campingplatz in Haren
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